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"Avatar" schlägt "Titanic"

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Avatar-Plakat

Erneut vollbrachte der kanadische Regisseur, James Cameron, ein Meistermerk. Nach Titanic nun Avatar. In der ewigen Kinoliste belegen beide Filme nun Platz 1 und Platz 2. Mit einem Einspielergebnis von 1,843 Milliarden Dollar war „Titanic“ bislang der absolute Spitzenreiter weltweit. „Avatar hat mit 1.86 Milliarden Dollar schon jetzt einen Vorsprung von rund 20 Milliarden Dollar.

Weit dahinter folgt auf dem dritten Platz der letzte Teil der „Herr der Ringe“-Trilogie aus dem Jahr 2003. Hier erreichten die Kinoumsätze rund 1,119 Milliarden Dollar. In Europa, Russland, Indien und China ist "Avatar" bereits der erfolgreichste Film aller Zeiten. Lediglich auf dem heimischen US-Markt hinkte James Camerons Science-Fiction-Epos dem bisherigen Rekordhalter, das Schiffsuntergangsdrama "Titanic", noch knapp hinterher.

Das Geschäft außerhalb der Vereinigten Staaten hat maßgeblich zum Rekordergebnis von „Avatar“ beigetragen. Hier lag der Film bereits in der letzten Woche mit 1.288 Millionen Dollar eindeutig vor „Titanic“. Im Amerika wird „Avatar“ mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls in Kürze einen neuen Rekord aufstellen. Das „Avatar“ an „Titanic“ vorbeizieht, wird bereits im Laufe der Woche erwartet.

Nach Kinostart, eine Woche vor Weihnachten, war in keinster Weise absehbar, dass „Avatar“ solche Rekorde aufstellen würde. In den Vereinigten Staaten fuhr der Film am ersten Wochenende ein gutes, jedoch nicht herausragendes Ergebnis von 77 Millionen Dollar ein. Filme wie „Harry Potter“ oder Transformers, spielten da wesentlich mehr ein. Eine wichtige Rolle hier spielt allerdings mit Sicherheit, dass „Avatar“ nicht auf eine eingefleischte Fangemeinde zurück greifen konnte. „Avatar“ profitierte zum Großteile von seinen hervorragenden Kritiken sowie zahlreicher positiver Mundpropaganda. So blieben seine Umsätze zunächst über Wochen hinweg konstant, während am Anfang besser gestartete Filme einen schnelleren Abstieg in Kauf nehmen mussten.

Ein Plus für die „Avatar“ Umsätze war auch, dass er Film überwiegend in 3-D Technik in den Kinos ausgestrahlt wurde. Die Tickets hierfür sind im Durchschnitt alleine in den Vereinigten Staaten zwischen 2 bis 5 Dollar teurer wie Vorführungen, die zweidimensional ausgestrahlt werden. Prinzipiell verdankt „Avatar“ seine Rekordergebnisse den höheren Ticketpreisen. Nach Bereinigung der Inflation, wäre demnach „Vom Winde verweht“ Spitzenreiter. Gemessen an den heutigen Eintrittspreisen läge der Umsatz hier bei 1.485 Milliarden Dollar. „Titanic“ würde nach diesen Kriterien auf Rang 6 fungieren. „Avatar“ müsste sich zur Zeit mit Rang 26 begnügen.

Weltweit allerdings dürfte „Avatar“ nach ersten Einschätzungen am Ende die Marke von 2 Milliarden Dollar deutlich hinter sich gelassen haben. Und das ist erst der Anfang… Erfahrungsgemäß werden mit Erscheinen der DVD`s im Normalfall noch höhere Umsätze erzielt wie im Kino. Für den Medienkonzern „New-Corps“, zu dem das Filmstudio Twentieth Century Fox gehört, kann sich somit freuen, da „Avatar“ für sie zur Goldgrube wird. „Avatar“ dürfte mit Abstand der teuerste Film aller Zeiten sein. Obwohl Fox die genauen Produktionskosten nicht beziffert hat, reichen die Schätzungen von 230 Millionen bis hin zu 280 Millionen Dollar. Hinzu kommen hier noch die Marketingkosten. Diese werden Branchen intern auf ca. 150 Millionen Dollar geschätzt

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