Bei männlichen Risikopatienten kann Impotenz auf bevorstehende Herzinfarkte oder einen plötzlichen Herztod hindeuten. Diesen Zusammenhang haben deutsche Forscher der Universität des Saarlandes in einer Studie belegt.
Gemäß ihrem Bericht im Fachmagazin "Circulation" haben in einer Studie mit über 1 500 Männern mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen diejenigen Teilnehmer, die zusätzlich impotent gewesen sind, ein doppelt so hohes Herzinfarkt- oder Herztodrisiko wie erkrankte Männer ohne Erektionsstörungen aufgewiesen.
Angesichts dieser Erkenntnis raten die Wissenschaftler dazu, dass impotente Männer zusätzlich auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen untersucht werden sollten.
Wird das Blut nicht ordnungsgemäß durch den Körper gepumpt, weil beispielsweise die Arterien verengt sind, kann dies auch dazu führen, dass der Penis nicht mit ausreichend Blut versorgt wird.
Demnach könnten Erektionsstörungen ein Frühwarnsignal für eine Arterienverengung sein.



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