Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) sieht die Stabilität des Euro nicht gefährdet. «Die Sparer müssen sich um die Sicherheit ihrer Einlagen bei deutschen Banken keine Sorgen machen», sagte Hauptgeschäftsführer Manfred Weber der Zeitung «Rheinpfalz am Sonntag»..
Deutschland gelte gerade in unruhigen Zeiten als Stabilitätsanker. Auch wenn die Europäische Zentralbank (EZB) die Hilfsmaßnahmen durch den Ankauf von Staatsanleihen unterstütze, «resultieren daraus keine unmittelbaren Inflationsgefahren».
Allerdings müsse die EZB den Geldhahn beizeiten wieder zudrehen. Der von den Finanzministern der Europäischen Union (EU) aufgespannte Schutzschirm für hoch verschuldete Euro-Staaten ist laut Weber ein «wichtiges Signal». Erste Erfolge seien bereits sichtbar. So hätten sich die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen in den vergangenen Tagen deutlich verringert.
Weber zeigte sich überzeugt, dass das Vertrauen in den Euro wieder zunehme, wenn die beschlossenen haushaltspolitischen Maßnahmen konsequent umgesetzt würden. Ein Abbau der Defizite gelte nicht nur für Griechenland und andere südeuropäische Staaten, sondern ebenso für Deutschland. Zugleich forderte Weber striktere finanzpolitische Regeln für die Mitgliedsländer der Währungsunion. Die Staatsverschuldungen müssten ständig überwacht werden und nicht erst im nachhinein.



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