Bonn - 700.000 Prepaid-Verträge hat die Telekom im ersten Quartal 2010 gekündigt. Das teilte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage mit. Dies geschehe dann, wenn jemand sein Gesprächsguthaben zwei Jahre nicht auflade und zwei Monate nicht benutze. Der Kunde werde immer schriftlich vorgewarnt und habe dann vier Wochen Zeit, sein Handy aufzuladen. Grund sei, dass die ungenutzten Karten Kapazitäten binden würden
Wirtschaft
Schwarz-Gelb beglückt Atomindustrie
Im Regierungslager zeichnet sich ein Atomkompromiss ab: Jüngere Meiler können im Schnitt länger laufen, ältere müssen schon bald vom Netz. Unklar ist, ob Umweltminister Röttgen mitmacht. Freuen kann sich auf jeden Fall die Atomwirtschaft.
Berlin - Es läuft prima für die Atombosse. Kaum zeichnet sich in der Politik eine gehörige Extraportion Laufzeit für die deutschen Atommeiler ab, quittiert die Börse dies mit Kursaufschlägen. Egal ob RWE, Eon, Vattenfall oder EnBW - die großen Energieversorger, die in Deutschland insgesamt 17 AKWs betreiben, liegen an diesem Montag im Plus.
Rentenkasse steuert auf Defizit zu
Mit Zeitverzug bekommt auch die gesetzliche Rentenversicherung die Wirtschaftskrise zu spüren: Nach fünf Jahren wird sie 2010 erstmals wieder rote Zahlen schreiben. Die Ausgaben dürften um etwa zwei Milliarden Euro über den Einnahmen von knapp 240 Milliarden Euro liegen.
Mit Zeitverzug bekommt auch die gesetzliche Rentenversicherung die Wirtschaftskrise zu spüren: Nach fünf Jahren wird sie 2010 erstmals wieder rote Zahlen schreiben
Pflegepersonal unter Harz IV-Empfängern gesucht

Die Pflegebranche sucht Tausende von Pflegehilfskräften. Sie vermisst jedoch sowohl die Motivation der Langzeitarbeitslosen, sich zu bewerben, als auch die Unterstützung der Arbeitsagenturen. Es gibt unter den Millionen von Langzeitarbeitslosen etwa 300.000, die sofort in verschiedenen Pflegeheimen anfangen könnten sagen Kenner der Szene.
Gütesiegel im Überblick
Gütesiegel versprechen Sicherheit und Transparenz - nicht nur beim Möbelkauf, aber nicht alle Zeichen garantieren eine Prüfung auf Schadstoffe wie z.B. Formaldehyd oder ausgasende Lösungsmittel bei Lacken oder Klebstoffen.
Wir stellen einige Qualitätsauszeichnungen vor, die Ihnen beim Möbelkauf helfen können.
Sinkende Arbeitslosenzahlen - nach Statistikbereinigung

Eine Umdefinition in der Arbeitsmarktstatistik hat erheblich dazu beigetragen, dass die Arbeitslosenzahl im März mit 3,57 Millionen unter dem Vorjahreswert lag. Die große Koalition hatte im vergangenen Frühjahr beschlossen, dass von Mai an alle Arbeitslosen, die von privaten Vermittlern betreut werden, nicht mehr in der Statistik auftauchen.
Schufa-Abfrage kostenlos
Verbraucher können künftig einmal pro Jahr kostenlos ihre Bewertung bei Auskunfteien wie der Schufa abfragen. Das ist eine der Änderungen des Bundesdatenschutzgesetzes, die am 1. April in Kraft treten.
Die Auskunfteien müssen laut des Bundesverbandes der Verbraucherzentrale in Berlin auf Anfrage nicht nur den sogenannten Score-Wert mitteilen, anhand dessen zum Beispiel Banken oder Versandhändler die Bonität der Kunden einschätzen. Ebenso müssten sie offenlegen, aus welchen Daten der Score-Wert errechnet wurde und wie diese gewichtet wurden.
Weg für Reform der Jobcenter ist frei

Der Weg für eine Neuorganisation der Betreuung von Langzeitarbeitslosen ist frei. In einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe verständigten sich Union, FDP und SPD in der Nacht zum Samstag im Grundsatz auf eine Reform der Jobcenter, wie eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums sagte..
Energiemarkt vor Umbruch

Verbraucher in Deutschland wollen neue Technologien nutzen, um ihren Energieverbrauch zu senken und Kosten zu sparen. 40 Prozent der Verbraucher würden zu einem zeitabhängigen Stromtarif wechseln, wenn dieser Einsparmöglichkeiten zum Beispiel durch günstigeren Nachtstrom bietet. 60 Prozent befürworten zudem eine Nachrüstung älterer Wohnungen mit elektronischen Stromzählern, die den Energieverbrauch minutengenau erfassen. Bisher ist der Einbau digitaler Stromzähler nur bei Neubauten und größeren Umbauten Pflicht. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Aris unter 1.000 Personen im Auftrag des Bitkom.
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Wirtschaft


Wer sein Prepaid-Handy nicht auflädt, muss mit der Kündigung rechnen: Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein wirft der Telekom vor, Verträge ohne rechtliche Grundlage aufzulösen. Das Unternehmen verteidigt sich damit, dass die Kunden Restguthaben erstattet bekommen.
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